Business Continuity Management

Ein Meister hatte mit seinen jungen Schülern einen Ausflug gemacht.

Zur Rast setzten sie sich an das Ufer eines Flusses, das steil hinabging. Einer der Schüler fragte:“ Sag Herr, wenn ich nun abrutschen würde, und in den Fluss falle, müsste ich dann ertrinken?“

„Nein“ antwortete der Meister „Du ertrinkst nicht, wenn Du in den Fluss fällst – Du ertrinkst nur dann, wenn Du drin bleibst.“

Quelle: aus „Der Philosoph & der Straßenfeger“ von Gerhard Reichel

 

Diese Anekdote weist darauf hin, dass die alten Chinesen schon Kenntnisse über Zusammenhänge hatten, die als wesentliche Grundannahmen für das heutige Business Continuity Management (BCM) zu verstehen sind.

Das eigene Unternehmen und die damit geschaffenen Werte sind wichtig! Es gibt Risiken; die Sorge um die geschaffenen Werte und den eigenen Fortbestand ist nur allzu menschlich.

Keine Organisation kann immer schädigende Ereignisse vermeiden.

Jede Organisation kann eine Krise überleben, wenn sie nicht in der Krise bleibt.

Die Anekdote verrät nicht, wie und vor allem wie schnell eine Organisation aus einer Krise wieder herauskommen soll. Aber sicherlich ist Ihnen auch schon der Gedanke gekommen, dass eine Organisation "schwimmen lernen" muss; dies geschieht im übertragenden Sinn mit einer organisationsübergreifenden Rettungsweste namens Business Continuity Management.

Das Thema ist heute für Organisationen aktueller als je zuvor!

Ausfallsicherheit und die Belastbarkeit des eigenen Unternehmens waren schon immer ein Thema auf der Agenda der Geschäftsführung. Mit gesundem Menschenverstand und der nötigen Portion Risikobewusstsein lenken diese ihre Organisation durch die Untiefen des täglichen Geschehens.

Die Ansprüche an die Mechanismen der Risikosteuerung sind anspruchsvoller geworden.

Als Grund hierfür möchten wir nur die wachsende Globalisierung sowie zunehmende Automatisierung, Vernetzung und Zentralisierung anführen. Durch die hiermit steigende Komplexität der Geschäftsprozesse und deren vielfältigen Abhängigkeiten können negative Ereignisse große Auswirkungen auf die Vitalität einer Organisation haben. Die Verfügbarkeit von Mitarbeiter, Gebäude und Arbeitsplätze, IT- und Telekommunikations-Infrastruktur (ICT), Steuerung, Geld und Material darf somit als entscheidend für die wertschöpfenden Tätigkeiten einer Organisation angesehen werden. Kunden und Märkte reagieren heute sensibler auf negative Nachrichten und sind weniger tolerant gegenüber Liefer- und Serviceausfällen.

Ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, kommen zu den finanziellen Schäden sehr schnell der Verlust von Kunden und der langfristige Imageschaden dazu. Werden Wertschöpfungsprozesse längerfristig unterbrochen, ist ein Unternehmen ernsthaft in seinem Bestand gefährdet.  

Wie kann ich mich effektiv gegen Bedrohungen schützen und im Katastrophenfall trotzdem handlungsfähig bleiben?

Wir zeigen Ihnen mit Hilfe einer Business Impact Analyse (BIA) auf, welche Prozesse in Ihrem Unternehmen für die Wertschöpfung wesentlich sind und damit vor Unterbrechung und Ausfall geschützt werden müssen. Finden Sie mit unserer Hilfe heraus, wo Investitionen in Präventionsmaßnahmen wichtig sind und welche Risiken Sie eher vernachlässigen können. Wir unterstützen Sie mit angemessenen Maßnahmen bei der Erhöhung der Widerstandskraft und Robustheit Ihres Unternehmens.

Eine Katastrophe verlangt sofortiges und weitgehend standardisiertes Handeln.

Kommt es doch zum K-Fall, haben Sie keine Zeit, um lange nachzudenken. Der Eintritt kommt in den meisten Fällen ohne Vorwarnung. Eine effiziente Bewältigung des K-Falls kann nur erfolgen, wenn bereits im Vorfeld notwendige Vorkehrungen im Rahmen eines Notfall- und Krisenmanagement getroffen wurden und man genau weiß WAS man WANN zu tun hat.

Wir erstellen mit Ihnen ein Präventions- und Notfallkonzept, das auf Ihr Unternehmen zugeschnitten ist. Betriebliche Kontinuität ist ein Thema, welches jede Branche und jede Unternehmensgröße berührt.

Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch bei der Planung und Durchführung Ihrer BCM-Aufgaben zu den Themen:  

  • BCM Awareness
  • BCM Policy
  • Aufbau und Implementierung einer BCM-Organisation
  • Business Impact Analyse (BIA)
  • Risk Identification Assessement (RIA)
  • Business Continuity Pläne (BCP)
  • IT Disaster Recovery Plan (ITDRP)
  • BCM-Konzepte
  • Implementierung von BCM-Maßnahmen 
  • Tests
  • Krisenkommunikation und Krisenstabsarbeit

 

Mit freundlichem Gruß

Ihr Reinhard Tillmann

Certified Business Continuity Manager (CBCM)

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Anfrage: Business Continuity Management

 

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